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hier lesen Sie aktuelle Berichte
aus der Arbeit der Senioren-Union
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heilbronn

v.li. Egon Susset,
Dr.Bernhard Worms,
Hans-W.Damke
Bild: Claus Bernhold
Heilbronn [ENA] Er zählt zum „Urgestein“ der
CDU-Politiker und ist ein lebendes und lebendiges Geschichtsbuch
deutscher Nachkriegspolitik. Die Rede ist von Dr. Bernhard
Worms, dem früheren Staatssekretär in Norbert Blüms
Sozialministerium, der jetzt in Heilbronn zu Gast war.
Worms war nach seinem Ausscheiden aus der
aktiven Tagespolitik Mitbegründer der Senioren-Union, der
mittlerweile zweitgrößten Vereinigung der CDU. Lange Jahre deren
Bundesvorsitzender, jetzt Ehrenvorsitzender ist er seit 2001
erfolgreicher Präsident der Europäischen Senioren Union (ESU). Bei
einer Veranstaltung der Senioren-Union im Kreisverband Heilbronn
konnte deren Vorsitzender Hans-Wilhelm Damke den beredten Kenner
europapolitischer Fragen in der Harmonie-Gaststätte zu einem
Gedankenaustausch begrüßen.
„Die
Grenzen in Europa zu beseitigen“, sei schon die Grundüberzeugung von
Konrad Adenauer gewesen, dessen „Aktenträger ich zeitweise war“, so
Worms.
Robert Schuman und Alcide De Gasperi seien
seinerzeit die Mitstreiter für die europäische Einigung gewesen.
Beide hatten mit Adenauer u.a. eines gemeinsam: ihre
Verhandlungssprache war Deutsch, da Schuman Elsässer war und De
Gasperi aus Südtirol stammte. Es sei ein langer, arbeitsreicher,
aber erfolgreicher Weg zur gemeinsamen Idee Europa gewesen. Heute
gehören 27 Länder zur Europäischen Union, 13 davon haben sogar eine
gemeinsame Währung.
Worms: „C“ der CDU ist Bindungsfaktor
Auf der Basis solider und umfassender Kenntnisse
zeichnete Worms ein interessantes Bild wichtiger Grundlagen heutiger
Politik. Die Formulierung „Verantwortung vor Gott..“ sei bewusst als
Grundidee in die Päambel zur Verfassung der jungen Bundesrepublik
aufgenommen worden, müsse aber auch heute und in Zukunft die
deutsche und europäische Politik beeinflussen, betonte Worms, dem
man die innere Überzeugung bei seinen Ausführungen abnahm. Das „C“
der CDU sei Bindungsfaktor der christlichen Religionen. Von Christen
geprägte Politik stelle zudem die unentbehrliche Basis für ein
gedeihliches Miteinander der Generationen dar, zwischen Alt und
Jung.
Die
Rolle der Älteren in der Gesellschaft werde zu oft noch falsch
eingeschätzt, meinte der Präsident der ESU. Die sogenannte 3.
Generation sei zu 80% gesund, geistig aktiv und leiste im Ehrenamt
viel für die Gemeinschaft. Untersuchungen hätten ergeben, dass
Senioren etwa 4,3 Mrd. Stunden pro Jahr ehrenamtlich tätig seien und
somit den Gegenwert von rd. 43 Mrd. Euro erarbeiteten.
Dem mit viel Leidenschaft und großer
Überzeugungskraft in freier Rede vorgetragenen Referat folgte eine
angeregte Diskussion, an der sich auch der frühere
Bundestagsabgeordnete Egon Susset engagiert beteiligte.
Senioren stärker einbinden
Zuvor hatte der stellv. Landesvorsitzende der
Senioren-Union, Claus Bernhold, die Grüße des Landesvorsitzenden,
Prof.Dr.Wolfgang Frhr. v. Stetten, überbracht und aus der
Landesversammlung berichtet, die Senioren-Union solle noch stärker
als bisher in die politischen Entscheidungsprozesse eingebunden
werden. Dies werde u.a. durch Beteiligung bei der programmatischen
Arbeit der Landespartei im Fachausschuss Senioren, Arbeit und
Soziales geschehen, der mit der Umbenennung einen weiteren
Schwerpunkt im Bereich der Seniorenpolitik erhalten soll.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Hohenlohe
Tagesausflug der Senioren-Union
Hohenlohe
Gut gelaunt und unternehmungslustig wie immer
starteten 45 Mitglieder und Freunde der Senioren-Union zu einem
Tagesausflug zum Haupt- und Landgestüt nach Marbach.
Während einer ausgedehnten Führung durch die
Anlagen erfuhr man viel Interessantes über Ziele und
Aufgabenstellung dieser Einrichtung des Landes Baden-Württemberg.
Das Gestüt ist eine wichtige Anlaufstelle für
Pferdezüchter und
Reitsportler, sehr bekannt ist die dortige
Araberzucht. Die jährlich stattfindende Hengstparade ist
eine international bekannte Attraktion. An zwei Wochenenden im
September/Oktober werden hier Hengste und Stuten verschiedener
Rassen präsentiert. In Marbach stehen ca. 380 bis 400 Pferde.

Nach Ende des
Zweiten Weltkrieges wurde die Zucht des Württemberger
Warmblüters mit dem
Trakehnerhengst
Julmond, der mit dem großen
Treck nach Westdeutschland
gekommen war, vom schweren Arbeitspferd, das nun nicht mehr benötigt
wurde, auf ein modernes Reitpferd umgestellt. Das
Brandzeichen ist eine
Hirschgeweih-Stange. Mit dem
Schwarzwälder Kaltblut kümmert man sich
auch um die Zucht von Arbeitspferden z. B. für die Waldarbeit.
Nach einer Stärkung bei gutem Essen im
Gestütsgasthof ging die Fahrt weiter nach Waldenbuch. Dort hatten
die Teilnehmer Gelegenheit, das Schokoladenmuseum der Firma Ritter
und/oder die umfangreiche Kunstsammlung von Marli Hoppe-Ritter, der
Miteigentümerin der Firma RITTER SPORT, zu besuchen. Thema dieser
Sammlung ist das Quadrat in der neueren und zeitgenössischen Kunst.
Besonderen Zuspruch fand der Werksverkauf im
„Schokoladen-Shop“, von wo aus so manches süße Geschenk den Weg
zurück nach Hohenlohe antrat.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Ostalb
Seniorentag 2011 in Neresheim

Auf die Seniorinnen und Senioren ist halt Verlass, konnte der
Kreisvorsitzende Rolf Rapp
am 23. August 2011 in Neresheim feststellen. Etwa 150 Besucher waren
gekommen und es mussten noch zusätzliche Stühle besorgt werden.
Abt Norbert Stoffels wies in seinem tiefschürfenden
Grußwort auf die Bedeutung des „C“ im Namen der „CDU“ hin. Die
Partei muss sich dessen wieder mehr bewusst werden. Er wies auf die
vielen jungen Menschen hin, die nach Unfällen mit schnellen
Motorrädern mit schweren Schädel- und Hirnverletzungen im
Krankenhaus liegen und forderte eine gesetzliche Beschränkung für
Motorräder über 250 Kubik.
Rolf Rapp gratulierte ihm zu seinem 50-jährigen Priesterjubiläum,
das er am vergangenen Samstag feiern konnte und überreichte ihm eine
Dankesurkunde für seine langjährige Treue zu den Senioren und ein
Buchgeschenk.

Roderich Kiesewetter (2.v.li.) entschuldigte
zunächst den Kollegen Norbert Barthle, der wegen
einer Sondersitzung der Fraktion in Berlin nicht kommen konnte. Auch
er selbst musste nach etwa 45 Minuten gehen, um den Flug nach Berlin
zu erreichen. Angela Merkel hatte die Fraktion zusammengerufen, um
über ihre Haltung in der schwelenden Schuldenkrise zu informieren.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heilbronn
Banken, Geld und Wirtschaft
„Spar- und Darlehnskassen waren ursprünglich
gegründet worden als „Ersparniskassen“ für arme Menschen. Daraus
bildeten sich im Laufe von Jahrzehnten die Sparkassen heutiger
Bedeutung“.
Bei der Senioren-Union im CDU-Kreisverband
Heilbronn informierte Hans Hambücher, ehemaliger
Vorstandsvorsitzender der KSK Heilbronn über Finanzfragen in der
Wirtschaft und im privaten Bereich. Er würdigte die Aufbauleistung
der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg, wobei die D-Mark als Währung
ein wichtiger nationaler Faktor gewesen sei und später auch
internationale Bedeutung erlangt habe. Für den Exportweltmeister
Deutschland sei dann die Einführung des Euro wichtig gewesen, da
Exporte hauptsächlich im Euro-Raum getätigt würden. Die von der
Politik unabhängige Bundesbank sei Garant für eine stabile D-Mark
gewesen. Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in
jüngster Vergangenheit lasse allerdings den Einfluss europäischer
Staatschefs erkennen.

Die in USA ausgelöste Hypothekenkrise habe zur
schwersten Rezession nach 1929 geführt, mit Auswirkungen auch auf
deutsche Banken. Eine Vernichtung von Vermögen, nicht durch
Kriegseinwirkung, sondern durch Vertrauensverlust sei die Folge
gewesen. Staaten hätten ihren Banken helfen müssen, da Geld
„Schmiermittel“ für die Gelenke der Wirtschaft sei. Hambücher
betonte, dass sich Sparkassen und Volksbanken in der Krise bewährt
hätten. Er wies eindringlich darauf hin, dass Höchstrenditen oftmals
auch höchste Risiken bedeuteten, und erinnerte an die Bankenkrisen
in Island und Irland. Ein sicherer Hort für Geld sei auch nicht das
oft zitierte „Kopfkissen“, sondern regionale Institute mit
persönlicher Beratung.
Manche alten Kaufmannsgrundsätze seien so
schlecht nicht gewesen. So habe ihn das Zitat aus „Die Buddenbrooks“
immer geleitet: „Mein Sohn, sei mit Lust bei den Geschäften am Tage,
aber mache nur solche, dass wir bei Nacht gut schlafen können.“
Eine lebhafte Diskussion unter Leitung des
SU-Kreisvorsitzenden Hans-W. Damke schloss sich
diesem interessanten Vortrag
im voll besetzten Haus
an.
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Bezirksverband Südbaden
Bezirksvorstandssitzung der SU Südbaden
Trotz Niederlage bei der Landtagswahl den Blick nach vorne richten
Beherrschendes Thema der Vorstandssitzung des
Bezirks Südbaden der Seniorenunion war naturgemäß das für die CDU
enttäuschende Ergebnis der Landtagswahl vom 27.03.2011.
Zunächst referierte Staatssekretär a.D.
Ludger Reddemann über den ländlichen Raum. In einem
umfassenden Rückblick berichtete er über die Entwicklung und die
strukturelle Veränderung der Landwirtschaft in Baden-Württemberg und
untermauerte dies durch entsprechende Daten und Fakten in
eindrucksvoller Weise. Sehr interessant waren seine Ausführungen
über die verschiedenen Programme zur Stärkung des ländlichen Raumes
in der von der Natur benachteiligten Landwirtschaft in unserem
Bundesland. Hier wurden in den vergangenen Jahren durch die EU, den
Bund und das Land Baden-Württemberg erhebliche Finanzmittel zur
Verfügung gestellt. Vor allem in Baden-Württemberg erfuhr die
Landwirtschaft durch die jeweiligen CDU-Minister eine hervorragende
Unterstützung. Er hoffe nur, dass durch die neue grün-rote
Landesregierung nicht allzu viel Schaden angerichtet wird.
Als zweiter Referent sprach der
Landtagsabgeordnete Dr.Klaus Schüle. Er bedankte
sich bei allen Helfern der Seniorenunion für den Landtagswahlkampf.
Leider konnte er seinen Wahlkreis Freiburg-Ost/Hochschwarzwald nicht
mehr gewinnen und musste diesen seinem grünen Mitbewerber
überlassen.
In einer ausgezeichneten Analyse nahm er zu dem
Ergebnis der Landtagswahl Stellung. Viele Gründe haben zu dem Erfolg
der Grünen beitragen. Hierzu zählen das Projekt Stuttgart 21,
der Kauf
der EnBW-Aktien,
das starke Eintreten der CDU für eine Laufzeitverlängerung
der Atomkraftwerke und in diesem Zusammenhang die Attacke auf den
Bundesumweltminister durch Ministerpräsident Mappus. Ob es sinnvoll war, vor der
Landtagswahl eine eindeutige Aussage für die FDP als
Koalitionspartner zu machen, muss im Nachhinein mit einem großen
Fragezeichen versehen werden. Durch diese Vorentscheidung wurde die
Möglichkeit für andere Koalitionsoptionen verbaut. Letztlich aber
haben die schlimmen Ereignisse des Erdbebens und die sich hieraus
entwickelte Atomkatastrophe in Fukushima/Japan den Ausschlag für das
gute Abschneiden der Grünen gegeben.
Dr. Klaus Schüle betonte, dass
sich die CDU nach dieser verlorenen Landtagswahl neu aufstellen
muss. Innerparteilich, so wurde in der ausgiebigen und umfangreichen
Diskussion zum Ausdruck gebracht, muss künftig mehr von unten nach
oben agiert werden. Es kann nicht sein, dass die Spitze der Partei
vorgibt, was die Basis auszuführen hat. Die Chance für einen
Neubeginn ist jetzt gegeben. Das fängt bereits mit der Wahl des
neuen Landesvorsitzenden an. Hier sind die Parteimitglieder – egal
in welcher Form – mit einzubeziehen. Für die CDU gilt künftig mehr
denn je, das Ohr beim Bürger haben. Seine Sorgen und Ängste müssen
ernst genommen werden.
Mit einem herzlichen Dankeschön an die beiden
Referenten bedankte sich Bezirksvorsitzender Dr. Norbert
Nothhelfer. Der neuen grün-roten Regierung müsse man nun
auf die Finger schauen und durch eine gute Oppositionsarbeit durch
die Fraktion der CDU eine glaubwürdige Politik vermitteln. Dann wird
es auch möglich sein, bei der nächsten Landtagswahl wieder als
Sieger hervorzugehen.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverbände Schwäbisch Hall und Hohenlohe
Politische Weinprobe der Senioren Union Schwäbisch Hall und
Hohenlohe
Die
Kreisvorsitzenden Peter Grab und Claus Bernhold konnten bei
frühlingshaften Temperaturen Mitte März Mitglieder der beiden
Kreisverbände in Pfedelbach-Heuholz begrüßen.

Eingeladen
wurde zu einer Weinprobe mit dem Landtagskandidaten Arnulf von Eyb,
der dann aber aus aktuellem Grund kurz vor der Veranstaltung
absagte. Die Teilnehmer genossen dennoch den Nachmittag bei einer
hervorragend organisierten Weinprobe in der Kelter in Heuholz. Der
Winzer Walter Frank führte durch die Kelter und erklärte die Abläufe
von der Anlieferung der Traube bis zur Abfüllung des Weins in die
Flasche. Walter Frank, der gleichzeitig Ortsvorsitzender der CDU
Pfedelbach ist, kredenzte neun verschiedene Weine der
Winzergenossenschaft Heuholz. Die Besucher waren von der
Präsentation und den hervorragenden Erklärungen angetan und waren
motiviert, anschließend ihren Weinkeller aufzufüllen. Heuholz ist
eine der kleinsten Weingenossenschaften in Württemberg. Peter Grab
bedankte sich am Ende bei Walter Frank für den informativen
Nachmittag und bedauerte, dass der politische Teil mit Alnulf von
Eyb ausfallen musste.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heilbronn
„Steuerliche Fragen im Alter stellen sich im
Wesentlichen bei der Einkommensteuer“. Diese Aussage begründete
Dr. jur. Albrecht Merkt, Richter am Finanzgericht
Baden-Württemberg, anlässlich eines Informationsnachmittags bei der
Senioren-Union im CDU-Kreisverband Heilbronn.

Die komplizierten Einzelheiten und Zusammenhänge
stellte der Referent verständlich und zum Teil humorvoll dar
(„deshalb brauchen Sie keine schlaflosen Nächte zu verbringen“)
Bei der Einkommensteuer werde unterschieden nach
Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieben, aus
selbstständiger und nicht selbstständiger Arbeit, aus
Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung sowie aus Leibrenten.
Ausführlich wurde über Anwendung und Ausnahmen bei dieser Steuer
informiert und diskutiert.
Im Alter würden Renteneinkünfte,
Beamtenpensionen und Betriebsrenten im Vordergrund stehen. An
Beispielen wurde den Zuhörern erläutert, in welchen Fällen Rentner
Steuern zahlen müssen oder davon befreit werden.
Der überfüllte Zuhörerraum zeigte das große
Interesse der Senioren an diesen steuerlichen Fragen.
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Landesverband der Senioren-Union
Vorsitzender der Landesseniorenunion
feierte seinen 70. Geburtstag
Runder Geburtstag von Prof. Dr. Wolfgang Freiherr von
Stetten

Christian von Stetten MdB konnte eine fast
unüberschaubare Zahl von Gästen anlässlich des Geburtstages seines
Vaters begrüßen. Von nah und fern waren sie gekommen, um dem
prominenten Jubilar ihre Ehre zu erweisen. In seiner Laudation
verwies Ministerpräsident Stefan Mappus auf ein
langes Leben, in dem sich Wolfgang von Stetten für die Gesellschaft
und das Gemeinwohl eingesetzt habe. Viele Ämter vom kommunalen
Bereich bis hin zum Mitglied des Deutschen Bundestages habe er
bekleidet und sei immer noch hoch engagiert, so derzeit u.a. noch
der Vorsitzende der Landesseniorenunion, die eine wichtige Funktion
für die älteren Menschen erfülle. Landrat Helmut Jahn
brachte es hinsichtlich der Persönlichkeit Wolfgang von Stettens auf
den Punkt, indem er sagte: „Wolfgang von Stetten ließ sich nicht
verbiegen, er war stets ein kluger und beliebter Gesprächspartner.“
Ein Lob, dem nichts hinzufügen ist.
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Klaus Herrmann MdL informiert beim
CDU-Seniorenstammtisch
Die CDU Markgröningen hat unter Federführung
von Prof. Dr. Heinz Griesinger eine sehr aktive Seniorenrunde,
die sich einmal im Monat zu einem Stammtisch trifft. Hier der
Bericht über das "Gastspiel" von Klaus Herrmann MdL

Beim vergangenen Seniorenstammtisch stand
die Landespolitik im Mittelpunkt. Als Referenten konnte Prof.
Dr. Heinz Griesinger Klaus Herrmann, den
CDU-Landtagsabgeordneten aus unserem Nachbarwahlkreis
Ludwigsburg begrüßen, der neben mehreren anderen Funktionen auch
stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion ist.
Herrmann gab einen aktuellen und spannenden Einblick in die
Landespolitik und in das Regierungsprogramm der CDU für die
kommende Landtagswahl. Einen Schwerpunkt legte er dabei auf das
Thema Kinderbetreuung, eine kommunale Aufgabe, deren Ausbau vom
Land finanziell unterstützt wird. Herrmann betonte auch, dass im
Bereich der Kindergartenbetreuung durch den Orientierungsplan
und die Sprachförderung der Bildungsaspekt verstärkt werde. So
werde der Übergang in die Grundschule verbessert. Herrmann legte
ein klares Bekenntnis für das dreigliedrige Schulsystem ab. Für
die CDU gelte „kein Abschluss ohne Anschluss“, so habe
beispielsweise fast jeder zweite Studienanfänger die
Studienberechtigung nicht über die allgemeine Hochschulreife
erworben. Dies sei ein deutliches Signal für die Durchlässigkeit
des Bildungssystems in Baden-Württemberg. Im Kreise der Senioren
betonte Herrmann auch, dass es der Landes-CDU ein wichtiges
Anliegen sei, die Potentiale der älteren Generation noch besser
zu nutzen. Als praktische Beispiele nannte er Lese- und
Ausbildungspaten.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heilbronn
Landtagskandidat Alexander Throm bei
der Senioren-Union
„Baden-Württemberg ist mit einem Wirtschaftswachstum von
3,4% die Konjunkturlokomotive in Deutschland!“ Alexander Throm,
Stadtrat, Fraktionsvorsitzender der CDU und Landtagskandidat
referierte bei der Senioren-Union im CDU-Kreisverband Heilbronn über
aktuelle Themen. Wenn in Deutschland die Arbeitslosigkeit bei 7%
liege, so nehme Baden-Württemberg mit 4,3% einen Spitzenplatz ein.

Besorgte Worte fand der Referent über den demografischen Wandel.
Allein in der Region Heilbronn-Franken
sei bis 2030 ein Rückgang von z. Zt. 130 000 auf 100 000 Schüler zu
erwarten. Dies führe zwangsläufig auch zu einem Arbeitskräftemangel.
Erforderlich sei eine immer bessere Qualifizierung der Menschen
sowie längere Lebensarbeitszeiten. Eine Verbesserung der
Bildungschancen sowie eine Gleichstellung der Bildungseinrichtung
Kindergarten mit den übrigen Bildungseinrichtungen betrachte er als
ein persönliches Anliegen für seine weitere politische Arbeit.
In der Finanzpolitik stehe Baden-Württemberg vergleichsweise gut da,
zumal unser Bundesland als erstes eine Schuldenbremse in die
Landeshaushaltsordnung aufgenommen habe. Mögliche zusätzliche
Steuereinnahmen würden künftig für die Schuldentilgung verwendet.
Ärgerlich seien immer wieder die Zahlungen in den
Länderfinanzausgleich. Ohne diese Transferleistungen wäre
Baden-Württemberg heute schuldenfrei.
Die Auseinandersetzung um den Umbau des Stuttgarter Bahnhofs sei
völlig unverständlich. Es würde kein atomares Zwischenlager und
keine Müllverbrennungsanlage mitten in Stuttgart geplant. Proteste
dagegen seien verständlich. Hier gehe es aber um den Bau eines –
schwäbisch gesagt – Bahnhöfle. Das Projekt sei über 15 Jahre
geplant, mehrfach vom Gemeinderat und Regionalverband Stuttgart, vom
Landtag in Baden-Württemberg, vom Bundestag und vom Europaparlament
mit jeweils ¾ Mehrheiten beschlossen worden. Diese Entwicklung
„undemokratisch“ zu nennen, sei absurd. Entscheidend für den
Wirtschaftsstandort Stuttgart sei, ob die Schnellbahnverbindung
zwischen Paris und Wien über Stuttgart/Ulm oder über
Frankfurt/Nürnberg, also an Baden-Württemberg vorbei führen werde.
Throm schloss seine Ausführungen mit der erfreulichen Nachricht,
dass die Lebenserwartung in Baden-Württemberg die höchste
deutschlandweit sei.
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Bezirksverband Südbaden
Einstimmung auf die Landtagswahl 2011
Im Mittelpunkt einer Vorstandssitzung der SU
Südbaden in Freiburg stand das Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten
Bernhard Schätzle. Die Vorstandsmitglieder lernten einen
Volksvertreter kennen, der in der Region verwurzelt ist und in
zahlreichen Vereinen und Institutionen aktiv und ehrenamtlich
mitwirkt. Er ist Mitglied im Gemeinderat der Stadt Freiburg und
Ortsvorsteher des Stadtteiles Lehen. Somit kennt er die Sorgen und
Nöte der Wählerschaft. Dies dürfte auch der Grund gewesen sein, dass
er bei der letzten Landtagswahl in dem sonst überwiegend „roten
Wahlkreis“ das Erstmandat errang.

In einer kurzen Analyse ging er auf das Ergebnis
der letzten Landtagswahl ein und richtete den Blick auf die
Landtagswahl am 27.03. März 2011.
Die derzeit schwierigste Baustelle „Stuttgart
21“ wurde von ihm sehr ausführlich und mit großem Sachverstand
erläutert. Er betonte dabei, dass es für die Region Stuttgart
dringend geboten ist, eine Verbesserung der Schienentrasse
herbeizuführen. Nur so kann dieser wirtschaftsstarke Raum eine
Zukunft im internationalen Wettbewerb haben. Sorge bereite ihm bei
den Protesten die Entwicklung des Demokratieverständnisses der
Demonstranten. Auch die Haltung der SPD ist sehr merkwürdig: Zuerst
dafür und dann teilweise wieder dagegen. Bei den „Grünen“ ist
eindeutig festzustellen: Ihr Kampf gilt ausschließlich MP Mappus und
Kanzlerin Merkel. Die „Grünen“ sind für Windkraft, wenn aber neue
Stromleitungen gebaut werden müssen, treten sie als Demonstranten
gegen diese notwendigen Maßnahmen auf. Die Glaubwürdigkeit dieser
Partei muss angezweifelt werden. Es wird deshalb in den nächsten
Monaten keinen langweiligen Wahlkampf geben, so der Abgeordnete.
Kernthema seiner politischen Arbeit ist der
Bereich „Umwelt“. Anhand von verschiedenen Beispielen zeigte er die
positive Arbeit der CDU im Lande auf. Beim neuen Wärmeschutzgesetz
des Bundes war Baden-Württemberg federführend.
Positiv stellte der Abgeordnete auch die
Bildungspolitik des Landes Baden-Württemberg heraus. So seien zum
Beispiel 4.500 neue Lehrerstellen geschaffen worden. Damit konnten
die Klassenstärken verringert und die Fehlstunden minimiert werden.
Aber auch die Haushaltskonsolidierung ist für
Herrn Schätzle ein sehr wichtiger Punkt. Dies sind wir vor allem
unserer nachwachsenden Generation schuldig. In diesem Zusammenhang
beurteilt der Vorstand der SU die Entwicklung auf europäischer Ebene
mit großer Sorge. Es kann auf Dauer
nicht sein, dass die Bundesrepublik Deutschland
Milliardenbeträge an andere EU-Länder bezahlt und so faktisch ein
horizontaler Finanzausgleich entsteht, deren Hauptlast die Deutschen
zu tragen haben.
Bei all den angesprochenen Themen entwickelte
sich eine sehr intensive Aussprache.
Als Resümee dieser Gesprächsrunde wurde
festgestellt, dass man offensiv und positiv in die Wahlkampf ziehen
muss. Die CDU in Baden-Württemberg ist gut aufgestellt. Von den
derzeitigen Umfrageergebnissen sollte man sich nicht negativ
beeinflussen lassen.
Vorsitzender Dr. Nothhelfer bedankte sich zum
Schluss bei Herrn Schätzle für den angenehmen und informativen
Gedankenaustausch und auch dafür, dass der Abgeordnete während der
gesamten Sitzung des
Bezirksvorstandes der SU anwesend war.
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Bezirksverband Württemberg-Hohenzollern
Kreisverband Tübingen
Senioren-Union Kreisverband Tübingen aktiv auf allen Ebenen
Die Kreismitgliederversammlung der
Senioren-Union mit Neuwahlen fand am 16. 11. 2010 in Rottenburg
im Gemeindehaus St. Martin statt. Als Gäste konnte der
Vorsitzende Hans Kern
Oberbürgermeister Stephan Neher, unsere Landtagsabgeordnete
Monika Bormann, den Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Tappeser,
den Kreisverbandsvorsitzenden der JU Walther Puzza und die
beiden Landtagskandidatinnen Dr. Lisa Federle und Christine
Jurabek sowie Jürgen
Stiller, Vorsitzender des Kreisseniorenrates Tübingen, begrüßen.
Eine Grußbotschaft von unserer Bundestagsabgeordneten Annete
Widmann-Mauz konnte verteilt werden.
Ohne
Gegenstimmen wurde Hans Kern zum Vorsitzenden wiedergewählt.
Einige Veränderungen
ergaben sich bei den weiteren Vorstands- und Beisitzerwahlen.
Auf eigenen Wunsch hat Alfred Rieger zum Stellvertreter nicht
mehr kandidiert. An seine Stelle wurde Klaus Moser, Rottenburg,
gewählt. Mechthild
Wieland, Tübingen, wurde erneut und einstimmig als
Stellvertreterin bestätigt. Als Schatzmeister neu gewählt wurde
Horst Hengstler, Tübingen. Unsere langjährige Schatzmeisterin
Brigitte Kluwe konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr
kandidieren. Als Beisitzer zusätzlich gewählt wurden Annelore
Hortenbach, Tübingen, Ernst Krapf, Tübingen, Alfred Rieger,
Rottenburg und Jürgen Stolpp, Tübingen.
Lesen Sie den vollständigen Bericht

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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heilbronn
Marktwirtschaft
heute
„Normen
und Regeln, die den Wirtschaftsprozess steuern, sind hierzulande
brüchig geworden.“ Diese
Entwicklung sieht Prof. Dr. Franz Kromka (Universität Hohenheim),
der vor den Mitgliedern der Senioren-Union des CDU-Kreisverbandes,
des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) und des CDU-Stadtverbandes
referierte, mit großer Sorge. Im Mittelpunkt des Programms der
„Sozialen Marktwirtschaft“ habe die Maxime gestanden, dass der
Bürger im Rahmen seiner Fähigkeiten für sich selbst zu sorgen habe
(Ludwig Erhard und Alfred Müller-Armack). Die persönliche Freiheit
sei den Vätern der Marktwirtschaft wichtiger gewesen als
wirtschaftlicher Erfolg. Aus unselbstständigen Menschen sollten
Selbstständige mit eigenverantwortlichem Tun werden. Den
Gründervätern sei es um eine von Regeln beschränkte disziplinierte
Freiheit gegangen. Diese Freiheit habe Leistungsunterschiede und
damit Einkommensdifferenzen zur Folge und stehe somit in Konflikt
mit der Gleichheit. Immer mehr Bürger würden heute allerdings die
Gleichheit der Freiheit, die Eigenverantwortung erfordere,
vorziehen.
Der
Nationalökonom und Soziologe Wilhelm Röpke (1899 – 1966)
befürchtete, dass „eine Nation die Barbareninvasion aus ihrem
eigenen Schoß zeugen könne.“ Im Gefolge der Achtundsechziger sei
diese Invasion heute erkennbar. Eine als Schrankenlosigkeit
vorgestellte Freiheit erreiche heute bei Meinungsumfragen
Spitzenwerte.
Anforderungen der Gesellschaft wie Moral, Geschmack und Wissen
müssten in der Familie vermittelt werden. Leider sei jedoch der
Niedergang der Familie zu beobachten. Der Referent hofft, dass es zu
einer zivilisierten Revolte der echten Eliten komme, um die
unerfreulichen Zustände zu beenden.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Main-Tauber
Landesehrennadel in Gold für Alfons Veth
Hans Lauer zum Ehrenvorsitzenden gewählt
Im
Auftrag des Landesvorsitzenden, Freiherr Prof. Dr. Wolfgang v.
Stetten, überreichte der Bezirksvorsitzende Rolf Rapp zusammen mit
dem Kreisvorsitzenden des Main-Tauber-Kreises, Werner Keppner,
Alfons Veth die Goldene Landesehrennadel der Senioren-Union
Baden-Württemberg.
Alfons Veth hat sich große Verdienste im
Main-Tauber-Kreis erworben und war u.a. viele Jahre
Kreisvorsitzender der Senioren-Union.
Die Verleihung erfolgte im Rahmen einer gut
besuchten Jahreshauptversammlung in seiner Wohngemeinde Igersheim,
bei der auch der ehemalige Kreisvorsitzende Hans Lauer zum
Ehrenvorsitzenden gewählt wurde.
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Bezirksverband Südbaden
"Volker Kauder zu Gast bei der Seniorenunion
Südbaden"
Das frühere Kesselhaus der Fa. Hohner in
Trossingen war Tagungslokal des Vorstandes der Seniorenunion
Südbaden. Zu dieser Sitzung konnte Vorsitzender Dr. Norbert
Nothhelfer den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion als
Referenten begrüßen. In einem Grußwort hieß Bürgermeister Dr.
Clemens Maier die Vorstandsmitglieder herzlich willkommen und gab
interessante Daten der Stadt Trossingen bekannt.
In seinem Referat stellte Volker Kauder eingangs
fest, dass der Ort der Vorstandssitzung im „Kesselhaus“ im Hinblick
auf die Diskussionen um Stuttgart 21 gut gewählt sei. Wichtig sei es
nun Druck abzulassen, damit ein gutes Produkt herauskommt.
Baden-Württemberg ist die wirtschaftlich
stärkste Region in Europa. Aus diesem Grunde ist es notwendig, dass
die Lebensadern – nämlich Straßen und Schienen – mit dem
europäischen Netz verbunden werden. Ansonsten geht der
wirtschaftliche Anschluss am Weltmarkt nach und nach verloren.
Seiner Meinung nach ist der Name Stuttgart 21 falsch gewählt. Es
müsste Baden-Württemberg oder gar Deutschland 21 heißen. Was sich
derzeit in Stuttgart abzeichnet bereite ihm große Sorgen. Es geht
dabei um die Grundfeste der Demokratie. Bei der Diskussion um dieses
Zukunftsprojekt wird offensichtlich eine andere Form von Demokratie
gesucht. Inwieweit Volksabstimmungen die Lösung der Zukunft sind,
muss man bezweifeln.
Es ist bezeichnend, dass der Präsident des
Bundesverfassungsgerichtes, Prof. Dr. Voßkuhle, sich zu Wort meldete
und darauf hinwies, dass nach Entscheidungen oberster Gerichte
Schluss sein muss; sonst gibt es künftig keine Investitionen mehr.
Das Projekt Stuttgart 21 hat aber auch gezeigt,
dass ein Kommunikationsproblem besteht. Es wird in Zukunft notwendig
sein, neue Wege z.B. über das Internet zu finden, um der Bevölkerung
große Projekte und schwierige Sachverhalte zu vermitteln. Hier sei
möglicher Weise während des langjährigen Verfahrens in Stuttgart
nicht alles gut verlaufen.
Volker Kauder sprach auch das Thema Wehrpflicht
an. Dabei stellte er heraus, dass die CDU die Partei der inneren und
äußeren Sicherheit in Deutschland ist. Eine Neuordnung der
Bundeswehr ist aus heutiger Sicht dringend erforderlich. Dabei müsse
der Freiwillige Dienst sowie der Freiwillige Sozialdienst ausgebaut
werden.
Der Fraktionsvorsitzende nahm auch zu den
sozialen Sicherungssystemen Stellung und stellte zu Hartz IV stellte
fest, dass der Bezug von Arbeitslosengeld keine Dauerlösung sein
kann. Die Devise muss sein: Aufstieg durch Bildung. 45 Milliarden
werden hierfür im Bundeshaushalt bereitgestellt.
Sehr eingehend ging Volker Kauder auch auf die
Gesellschaftspolitik ein und sprach offen und klar die Integration
der ausländischen Mitbürger an. Voraussetzung ist die Beherrschung
der deutschen Sprache. Ebenso wird erwartet, dass die deutschen
Gesetze eingehalten werden und bei den Muslimen alle Mädchen zur
Schule gehen.
Im Gegensatz zu den Aussagen von Bundespräsident
Wulff erklärte Herr Kauder, dass nur das Christentum und das
Judentum zu Deutschland gehören. Der Islam jedoch nicht.
Im Hinblick auf die Landtagswahl
Baden-Württemberg im kommenden Jahr meinte Volker Kauder, dass man
regieren und nicht spekulieren sollte.
Einen breiten Raum nahm die Diskussion ein.
Neben den vom Referenten angesprochenen Themen wurden weitere Punkte
in der Aussprache vorgebracht.
Vorsitzender Dr. Norbert Nothhelfer bedankte
sich bei Herrn Volker Kauder für seine klaren und offenen Worte.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Ostalb
Der
Jahresausflug 2010 führte den Kreisverband der Senioren-Union Ostalb
nach Regensburg, wo das Bayernland vor mehr als 1.500 Jahren
gegründet wurde.

Unter der sachkundigen Führung von Heinz Betz
und Frau Renate wurde die traditionsreiche Stadt besichtigt. Über
die Steinerne Brücke ging es zum alten Rathaus, in dem von 1663 bis
1803 der „Immerwährende Reichstag“ tagte und auch der
„Reichsdeputationshauptschluss“ verabschiedet wurde. Durch alte
Gassen ging es zur wunderschönen Barock-Kirche „Alte Kapelle.“ Eine
interessante Führung durch den Dom St. Peter rundete das Programm
ab.
Nach einem zünftigen Abendessen im Gasthaus
Kreuz in Dirgenheim wurde die Heimfahrt
angetreten.
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Bezirksverband Südbaden
Stuttgart 21 war das beherrschende Thema der
Vorstandssitzung des Bezirks Südbaden
Zur
Vorstandssitzung in Rottweil konnte als Referent
der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel gewonnen werden. In
seinen Ausführungen ging er auf das hochaktuelle Landesthema
„Stuttgart 21“ ein. Er betonte, dass diese Maßnahme mit einem
Volumen von 4,1 Milliarden eine Zukunftsinvestition nicht nur für
Stuttgart sondern vor allem für die Region darstellt. Seit nahezu 15
Jahren wurde an diesem Großprojekt gearbeitet und die gesetzlich
vorgeschriebenen
Verfahren durchgeführt. Einwände von Gegnern wurden gerichtlich
zurück gewiesen und somit die Voraussetzungen für einen Baubeginn
geschaffen. Insofern ist es verwunderlich, dass nunmehr durch
Großdemonstrationen ein solch erheblicher Widerstand geleistet wird.
Es kann festgestellt werden, dass kein Demokratiedefizit, aber ein
Kommunikations- und Akzeptanzdefizit besteht. Erschwerend kommt
hinzu, dass die „Grünen“ diese Protestwelle propagandistisch
ausnutzen und einige Mitglieder der SPD nicht mehr zu ihrer
damaligen Entscheidung stehen.
Der Vorstand der SU Südbaden nahm positiv zur
Kenntnis, das die CDU Südbaden mit Minister Stächele an der Spitze,
sowie Ministerpräsident Mappus das „Projekt Stuttgart 21“ mit der
Bedingung unterstützen, dass die Verkehrsprojekte „Rheintalbahn“ und
„Gäubahn“ nicht darunter leiden. Übereinstimmend wurde festgestellt,
dass der Verkehrshaushalt des Landes Baden-Württemberg weit
unterfinanziert ist. Der jährlichen Etatsumme von 130 Mio € stehen
genehmigte Projekte von 3 Mrd. € gegenüber. Herr Teufel könnte sich
unter der Bedingung der Abschaffung der Kfz-Steuer und einer
Reduzierung der Mineralölsteuer für eine PKW-Maut erwärmen.
Neben diesem beherrschenden Thema wurden Fragen
der Bildungspolitik, sowie die Programme zur Stärkung des ländlichen
Raumes mit dem Abgeordneten diskutiert.
Auch der Finanzausgleich zwischen den
Bundesländern wurde eingehend erörtert und die großen finanziellen
Nachteile des Landes Baden-Württemberg herausgestellt.
Die stellv. Vorsitzende, Frau Fredis Feiertag,
bedankte sich bei Herrn Stefan Teufel für seinen Vortrag und die offenen
Worte in der Diskussion.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverbände Ostalb und Heidenheim
Der Saal im Kloster Neresheim war beim
alljährlichen Seniorentag der Senioren-Union Ostalb und dem Kreis
Heidenheim voll besetzt. Der Vorsitzende Rolf Rapp bedankte sich bei
den Senioren für ihre Treue und ihr Interesse an der Politik.
Abt Norbert Stoffels motivierte die Senioren,
ihre Fähigkeiten der Erfahrung und der Erinnerung für eine
verantwortungsvolle Gestaltung der Gesellschaft zu nutzen.
Der langjährige Gmünder CDU-Bundestags-abgeordnete und
Staatssekretär a.D. Dr. Dieter Schulte
sprach zum Thema „Zeitenwende 1989/90 – vorher, nachher,
heute“.
Er ging auf die aufregende Dekade ein, die die
Welt veränderte. Schulte betonte, dass der sowjetische Parteichef
Gorbatschow bereits Mitte der 80er Jahre eingesehen habe, dass
Wettrüsten und sozialistische Wirtschaftsordnung nicht zur
Weltherrschaft führen konnten.
Neben allen Entspannungsbemühungen habe der
Westen mit dem Nato-Doppelbeschluss und der Aufstellung der
Pershing-Raketen gezeigt, dass er nicht erpressbar war. Durch seine
Reformen im Innern signalisierte Gorbatschow dem SED-Regime auch,
dass es von seiner Seite keine Unterstützung bei Unruhen in der DDR
geben würde. Damit war der SED-Diktatur die sowjetische
Existenzgrundlage entzogen, anders als am 17. Juni 1953 oder beim
Aufstand in Budapest oder Prag.
Noch war die SED-Führung fest im Sattel und
konnte Andersdenkende inhaftieren, peinigen oder in Gefängnissen
verschwinden lassen. Für einen eventuellen Kampfeinsatz wurden
bereits Blutkonserven bereitgestellt.

Die immer stärker werdenden Demonstrationen, vor
allem in Leipzig, bewirkten jedoch, dass die sowjetischen Panzer in
den Kasernen blieben. Die Sowjets signalisierten: „Wir machen
nichts“. Zwei Tage später war Honecker verschwunden.
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Bezirksverband Südbaden
Die Auslandseinsätze der Bundeswehr:
Krieg oder Friedensstabilisierung?
Unter diesem Titel fand die traditionelle gemeinsame
Veranstaltung der Vereinigungen der CDU Südbaden unter der der
organisatorischen Leitung der Senioren Union und der Jungen Union
Südbaden statt. Die beiden Vorsitzenden Dr. Norbert Nothhelfer und
Johannes Rothenberger zeigten sich mit über 100 Teilnehmern
zufrieden und lobten die gute Zusammenarbeit.
Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion,
Ernst-Reinhard Beck MdB,
machte in seiner Einführung klar, dass der
Einsatz am Hindukusch ein Militäreinsatz ist und Kampfhandlungen
erfordern, dass auch geschossen wird, notfalls getötet wird und die
Soldaten selbst ihr Leben riskieren. „Das machen sie im Einsatz für
unser Land und unsere Freiheit“, so Beck, „und dafür gebührt ihnen
Dank und Unterstützung.“ Die Arbeit dort sei aber nicht nur
militärisch, sondern bei einem umfassenden Sicherheitsbegriff auch
nachhaltige Aufbauarbeit in der Bevölkerung.
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Bezirksverband Nordbaden
Kreisverband Rhein-Neckar
Stadtverband Ladenburg

„Volle Sonnenkraft
voraus“
Senioren-Union-Ladenburg
zu Gast bei ABB in Ladenburg
Auf der Suche nach den Energiequellen der
Zukunft ließ sich die Senioren-Union-Ladenburg von ABB über die
Initiative „Desertec“
Strom aus der Sahara informieren. Vorausgegangen waren Exkursionen
der Senioren-Union-Ladenburg zum Großkraftwerk Mannheim,
Wasserkraftwerk Rheinfelden, Geothermiekraftwerk Landau und zur
Biogasanlage in Ladenburg bei Bauer Maas.
ABB ist engagiert
in der Erstellung von intelligenten Systemen und der Herstellung
intelligenter Gerätebauteile zur optimalen Produktion und Nutzung
von Elektrizität. ABB sieht
ein großes Optimierungspotential zur Energieeinsparung allein in der
verbesserten Nutzung elektrischer Energie.
Lesen Sie den vollständigen Bericht

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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heilbronn
Das Alter – Zeit der Reife und der Ernte
„Statt zu fragen, wie wir so viele Alte betreuen
und versorgen können, sollten wir darüber nachdenken, wie wir die
Fülle von Weisheit, Erfahrung und Anpassungsfähigkeit nutzen
können.“ Bei der Senioren-Union und dem Evangelischen Arbeitskreis
im CDU-Kreisverband Heilbronn referierte Prof. Dr. Heiko Hörnicke,
ehemals Professor für Biologie an der Universität Hohenheim und
heute tätig in der geistigen und geistlichen Herausforderung von
Christen im „dritten Lebensalter“. Es sei wichtig umzudenken:
Altes Denkmuster: Ältere Menschen sind Personen,
die Betreuung brauchen und Kräfte binden.
Neues Denkmuster: Ältere Menschen haben Gaben
und sind ein unausgeschöpftes Potenzial an Mitarbeitern. Dadurch
können sie in vielfältiger Weise ein Segen sein.
Hörnicke empfahl seinen
Zuhörern, körperlich aktiv zu bleiben, dann könne man
lebenslang geistige und geistliche Reife erwerben. Oft müsse der
Mensch schwere Wege gehen, um zu wichtigen Erfahrungen zu kommen.
Viele hätten erst im hohen Alter ihre bedeutendste Lebensleistung
erbracht. „Das Altern ist Plan Gottes für unser Leben, damit wir
Reife und Weisheit erlangen können.“
Gerade in der heutigen Zeit der schrumpfenden
Bevölkerung mit viel zu wenig Kindern sei der ältere Mensch mit
längerer Lebenserwartung gefordert und für bestimmte Aufgaben in der
Gesellschaft geeignet.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heidenheim
CDU-Senioren im EU-Parlament in Straßburg
Wieder einmal erlebten Mitglieder und Freunde
der Senioren-Union zwei unterhaltsame und informative Tage auf ihrer
Busreise ins Elsass. Auf Einladung von Dr. Inge Gräßle, MdEP, ging´s
zunächst nach Straßburg. Nach dem Mittagessen in einem urigen
Altstadtlokal hatten die Fahrtteilnehmer noch genügend Zeit, dem
weltbekannten Straßburger Münster einen Besuch abzustatten, bevor
sie bei einer Schifffahrt auf der Ill bleibende Eindrücke von der
elsässischen Metropole sammeln konnten. Vorbei an den Gässchen und
Häusern des historischen Gerberviertel, an dem beeindruckenden
Gebäude des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und an der
gewaltigen Glasfassade auf den Anlagen des Europa-Viertels klickten
ununterbrochen die Kameras. Höhepunkt des Tages war schließlich der
Besuch im Plenarsaal des Europa-Parlaments, welche viele Besucher
bis dato nur vom Fernsehen her kannten.
Anschließend begrüßte Dr. Inge Gräßle die
Reisegruppe und informierte über derzeit Aktuelles aus dem
Sitzungssaal. Die vielen Zuhörerfragen beantwortete sie souverän und
verständlich in bewundernswerter Weise. Nach Übernachtung und
reichhaltigem Frühstück in Rust reisten die Senioren weiter nach
Colmar. Von der reizvollen Innenstadt und dem Besuch des
Unterlinden-Museums mit dem weltberühmten Isenheimer Altar von
Johannes Grünewald zeigten sich alle tief beeindruckt. Nach einem
typischen Elsässer Mittagessen in dem schnuckeligen Städtchen
Riquewihr hatten die Reiseteilnehmer die Gelegenheit im tiefen
Keller Weine aus der Region zu probieren. Mit der Abendeinkehr in
Steinenkirch gingen zwei schöne, erlebnisreiche Tage zu Ende.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Hohenlohe
Einen
interessanten Nachmittag erlebten Mitglieder der Senioren-Union
Hohenlohe beim Besuch des GEMUE-Dome in Niedernhall-Waldzimmern.

Gemü ist einer der weltweit führenden Hersteller von Ventil-, Mess-
und Regeltechnik. Das global ausgerichtete, unabhängige
Familienunternehmen mit Hauptsitz in Ingelfingen hat sich seit 1964
durch innovative Produkte
einen guten Namen gemacht und in einigen Bereichen als Marktführer
etabliert. Die GEMÜ Gruppe beschäftigt heute mehr als 950
Mitarbeiter an 6 Produktions- und über 16 Vertriebsstandorten
weltweit. GEMÜ wendet jährlich einen hohen Betrag für die
Entwicklung neuer Produkte auf.
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Bezirksverband Südbaden
Politik ist Dienstleistung am Bürger
Zur Sitzung des Vorstandes der Senioren Union
des Bezirks Südbaden konnte der Vorsitzende, Dr. Norbert Nothhelfer,
den Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Rechtsausschusses
Herrn Siegfried Kauder, willkommen heißen.
In einem sehr eindrucksvollen Referat ging er
sehr prägnant auf die aktuelle Bundespolitik ein und sparte nicht
mit Kritik über den Koalitionspartner als auch über die eigene
Fraktion.
Einzelne Entscheidungen der Bundesregierung und
des Parlamentes beleuchtete er sehr detailliert und offen. Er
verstehe sehr wohl den Unmut der Bürger, wenn ein Millionenpaket
nach dem anderen für andere EU-Länder geschnürt und
Finanzmittel bereitgestellt
werden, die gerade im eigenen Land sehr dringend benötigt werden.
Große Bedenken äußerte er über die Geschwindigkeit der
Verabschiedung von Gesetzen, welche in jüngster Zeit das Parlament
passierten. Nach Auffassung von Siegfried Kauder wurden die Gesetze
im Eiltempo ohne jegliche Prüfung durch Sachverständige
durchgeschleust. Um den Druck und das Tempo noch zu erhöhen, wurden
die Gesetzesvorlagen von der Kanzlerin als „Alternativlos“
bezeichnet. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass so manches
Gesetz vom Bundesverfassungsgericht beanstandet werden muss, weil
die notwendige Sorgfalt beim Gesetzgebungsverfahren in grober Weise
missachtet wurde.

Der Bundestag ist leider zu einem Abnickverein
geworden, so Herr Kauder. Was wir brauchen ist ein selbstbewussteres
Parlament. Nicht die Ministerialbürokratie hat zu entscheiden,
sondern die gewählten Vertreter des Volkes. Wozu haben wir den
Wissenschaftlichen Dienst, stellte er die provokative Frage? In
diesem Zusammenhang kritisierte er auch die oft unverständlichen
Formulierungen der Gesetze, die der normale Bürger nicht mehr
verstehen kann.
Siegfried Kauder ging auch sehr eingehend auf
die Themen der Gesundheitsreform und der Verschuldung ein. Bei der
Gesundheitsreform verlangt er, dass im Krankheitsfalle eine
ordnungsgemäße Behandlung und bei der Pflege eine menschliche
Zuwendung für alle Bürger im Vordergrund stehe. Ein Wettbewerb in
der Krankenversicherung müsse auf alle Fälle bestehen bleiben.
Bei der Verschuldung wies er darauf hin, dass
selbst durch die verfassungsmäßige Sicherstellung einer
Schuldenbremse noch genügend Schlupflöcher bestehen, die bislang
nicht genau definiert sind. Außerdem sieht er noch eine Vielzahl von
Sparpotentialen. Es gibt in vielen Bereichen Möglichkeiten
einzusparen. Kleinvieh macht auch Mist. Warum brauchen wir z.B. 11
Parlamentarische Staatsekretäre?
Bei seinen Gesprächen im Wahlkreis stellt er
immer wieder fest, dass die Bevölkerung sehr oft ein feines Gespür
für das politische Geschehen hat. Man solle deshalb aus Sicht der
Regierung den Bürger nicht für dumm verkaufen.
Seine Devise lautet deshalb: Mit den Bürgern
sprechen und sie fragen, was sie in Zukunft in der Region wollen.
Der Staat muss Antwort geben auf die Frage der Menschen, denn
Politik ist Dienstleistung am Bürger.
In der sich anschließenden und sehr umfassenden
Diskussion wurden neben den von ihm angesprochen Themen weitere
bundespolitische Punkte angesprochen. Unter anderem wurde von Herrn
Klaus Panther die längst überfällige Wahlrechtsänderung zur
Diskussion gestellt. Das Bundesverfassungsgericht hat das Parlament
per Urteil zwei Jahre Zeit gegeben, diese Änderung durchzuführen.
Bis heute ist hier leider nichts geschehen, so Herr Panther, der
verschiedene Lösungsvorschläge vorstellte. Herr Dr. Nothhelfer bedankte sich herzlich bei
Herrn Kauder für seine offenen, gleichzeitig aber auch wohltuenden
Worte und sprach den Wunsch aus, dass man mehr von solch kantigen
und Profil zeigenden Abgeordneten im Deutschen Bundestag haben
müsste.
Im weiteren Verlauf der Vorstandssitzung berichteten die einzelnen
Kreisverbände ausführlich über ihre Aktivitäten und Unternehmen für
die Senioren in ihrem jeweiligen Bereich.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Im Rahmen einer Bezirksvorstandssitzung informierten sich Mitglieder
der SU über das Vorhaben Stuttgart 21
Für
eine hochleistungsfähige Schnell-fahrstrecke Paris/Frankfurt -
Stuttgart - München soll mit Einbindung des Stuttgarter Flughafens
ein neuer Durchgangsbahnhof mit acht Gleisen erbaut werden. Der neue
Bahnhof soll rechtwinklig unter den heutigen Bahngleisen verlaufen,
nach oben hin geöffnet und mit einem Glasdach überdeckt sein. Das
bestehende Bahnhofsgebäude kann in seiner Funktion als Dienst-leistungszentrum und als Zugangsbauwerk zu den Gleisen voll
erhalten bleiben.
Die Bahnlinien werden unterirdisch zur neuen Station geführt. Damit wird
im Herzen der Stadt ein etwa 100 ha großes zusammenhängendes
Gleisareal frei und steht zur Bebauung zur Verfügung: Die
Stuttgarter City kann neu gestaltet werden - entsprechend den
Möglichkeiten richtungsweisender Stadtplanung und angepasst an die
Zielsetzung einer optimalen Infrastruktur. Die nutzbaren Flächen
umfassen rund 85 ha. Im Bereich der Innenstadt ist an eine höhere
Verdichtung gedacht, im Übergang zu den bestehenden Stadtvierteln
soll die dort vorhandene Struktur aufgenommen und die Grünflächen
(Schlossgarten, Rosensteinpark) einbezogen und vergrößert werden.
(aus
Stuttgart-Tourist)
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Ostalb
Rolf Rapp als Kreisvorsitzender wieder gewählt
Bei der Mitgliederversammlung der Senioren-Union
am 24. Juni 2010 wurde der Kreisvor-
sitzende Rolf Rapp für weitere 3 Jahre wieder gewählt.
Stellvertreter bleiben Peter Kuhne und Hermann Schaupp;
Schatzmeister Johann Hoffer, Schriftführerin Edith Mundt. Als
Beisitzer wurden Dr. Dieter Bolten, Gretel Lenz, Kurt Leinmüller,
Alfred Leist, Franz Schenk und Vinzenz Schultes gewählt.

In seinem Rechenschaftsbericht dankte der
Vorsitzende Rolf Rapp dem Vorstand für die
gute und harmonische Zusammenarbeit. Der Dank galt auch den
ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Günther Lenz und Rolf Kleemann.
Der Kreisverband ist der größte in
Baden-Württemberg und hat z.Zt. 385 Mitglieder (407 im letzten
Jahr).
Auf vielen Veranstaltungen war der Kreisverband
gut vertreten, ebenso in zahlreichen Gremien auf Landes- Bezirks-
und Kreisebene. Als besondere Höhepunkte sind der jährliche
Seniorentag in Neresheim und die Jahresausflüge anzusehen.
Die Mitgliederversammlung stand unter dem Motto.
„Beständigkeit – mitten im
Wandel.“
Nachdem MdB Roderich Kiesewetter die Wahlen in
professioneller Manier geleitet hatte, informierte er die
Versammlungsteilnehmer über das neueste politische Geschehen in der
Bundespolitik. Er ging besonders auf die Situation der Koalition in
Berlin, das Sparpaket und die bevorstehende Wahl des
Bundespräsidenten ein.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Heilbronn
„STASI IN DIE VOLKSWIRTSCHAFT!“
Über
seine Erlebnisse in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) berichtete Heinrich
Hiersemann, Bürgermeister a.D., vor den Mitgliedern der
Senioren-Union im CDU-Kreisverband Heilbronn.
Bei den
Montagsdemonstrationen sei man, wie man sich einreihte, bunt
durcheinander durch die Innenstadt gezogen, ohne zu wissen, ob der
Nachbar vielleicht ein Spitzel ist oder auf den Dächern
Maschinengewehre aufgebaut waren. „Wir sind das Volk“, „wir bleiben
hier“ habe man gerufen und „Stasi in die Volkswirtschaft“, da diese
als Schmarotzer lebten und Andersdenkende „ans Messer lieferten“.
Der
Referent berichtete eindringlich und zeitweise noch immer sichtlich
ergriffen über Erlebnisse und Schwierigkeiten seiner Familie in der
DDR. Nach der Staatsdoktrin sollten zwar alle Menschen gleich sein,
er habe aber als Arztsohn nicht zur Arbeiterklasse gehört und sei
deswegen immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt gewesen.
Als
Diplomingenieur im VEB Energiekombinat Karl-Marx-Stadt sei er
Mitglied der Kammer der Technik (KDT) gewesen. Innerhalb dieser
Kammer habe man schon sehr früh erkannt und darüber diskutiert, dass
die oberste Führungsebene der DDR die Wirtschaft gegen die Wand
fahre.
Die
Gemeinden hätten zwar Gemeinderäte gehabt, diese seien jedoch von
der Einheitspartei vorgeschlagen und durch Scheinwahlen „bestätigt“
worden, indem man Zettel erhielt, die man ohne Kreuz in die Urne
stecken musste. Im Gemeinderat hätte es keine echten Debatten
gegeben, sondern nur vorbereitete Statements zum Lobe der Partei.
Nach der
Wende arbeitete Hiersemann – nun als Mitglied der CDU – als
stellvertretender Landrat und als Leiter des Umweltdezernats. Viel
Unterstützung habe man von den damaligen Partnerlandratsämtern
Böblingen und Erding erfahren. Der Übergang zu neuen demokratischen
Verwaltungen auf Kreis- und Gemeindeebene habe sich vom Herbst 1989
bis zum Juni 1990 sehr schnell vollzogen. Nach der Kreisreform 1994
wurde der Referent zum
Bürgermeister der sächsischen Kleinstadt Mutschen gewählt.
Auf
Grund seiner russischen Sprachkenntnisse ging er nach seiner
Pensionierung mehrfach nach Russland, um beim Aufbau der örtlichen
Selbstverwaltungen zu helfen. Die politische Gliederung der heutigen
Russischen Föderation sei mit Deutschland vergleichbar.
Hiersemann schloss seine Ausführungen mit dem Wunsch, dass es den
Russen gelingen möge, einigermaßen demokratische Verhältnisse
aufzubauen. Die Menschen hätten es verdient, und das Land sei als
Partner für Deutschland hochinteressant.
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Bezirksverband Nordbaden
Kreisverband Rhein-Neckar
Stadtverband Ladenburg
Wie kommt der Strom „sicher“, „bezahlbar“, „sauber“ in die
Ladenburger Steckdosen?
Professor Dr. Bugl, Physiko-Chemiker von Beruf, hat in der
Wissenschaft ( Euratom und Technische Universität Chemnitz ), in der
Wirtschaft ( Direktor im Geschäftsbereich Kraftwerke, Nukleartechnik
der BBC/ABB) und der Politik reichhaltige Erfahrung gesammelt. Er
hat frühzeitig erkannt, dass die Politik bei diesem und anderen
komplexen Themen fach-wissenschaftliche Beratung benötigt. Nach
langem Werben gelang es ihm im Deutschen Bundestag mit den Stimmen
aller Parteien die erste „Enquete-Kommision für
Technikfolgenabschätzung“ durchzusetzen, zu deren Vorsitzenden er
dann auch gewählt wurde.
Professor Dr. Josef Bugl war zu Gast bei der
Senioren-Union-Ladenburg.
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Bezirksverband Südbaden
Seniorenunion Südbaden fordert hauptamtliche Stelle für
Demographischen Wandel und für Senioren im Staatsministerium
In der jüngsten Sitzung des Bezirksvorstandes in Bad Bellingen
konnte der Vorsitzende, Herr Dr. Norbert Nothhelfer, den
Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Lörrach, Ulrich Lusche, als
Referenten begrüßen. Dieser gab einen umfassenden Bericht über die
aktuelle Landespolitik. Schwerpunkte seines Vortrages waren die
Finanzpolitik, die Schul- und Bildungspolitik sowie der
demographische Wandel.
MdL Lusche betonte, dass es MP Oettinger gelungen ist, in den
vergangenen zwei Jahren ohne neue Schulden den Haushalt
auszugleichen. Bedingt durch die Wirtschaftskrise und durch
gesetzliche Vorgaben ist jedoch eine Neuverschuldung in diesem Jahr
unumgänglich. Man komme aber auch nicht umhin, in den nächsten
Monaten strukturelle Eingriffe im Landeshaushalt vorzunehmen.

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Bezirksverband Nordbaden
Kreisverband Rhein-Neckar
Stadtverband Ladenburg
Besuch im Landtag
Den "Auftakt zum Landtagswahlkampf" bildete eine
gemeinsame Fahrt des Stadtverbandes der Senioren-Union Ladenburg
unter Vorsitz von
Frau Dr. Jutta Schmitz-Rixen zum Besuch des Landtages in
Stuttgart.

Im Gespräch mit den
Abgeordneten Staatssekretär
Georg Wacker,
CDU,
Dr. Birgit Arnold
FDP / DVP;
Gerhard Kleinböck, SPD;
Hans Ulrich Sckerl,
Grüne wurden aktuelle
landespolitische Themen erörtert. Auch Fragen aus der Region
Ladenburg kamen zur Sprache.
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Bezirksverband Südbaden
"Politik mit Senioren und nicht
Politik für Senioren"
Über dieses Thema referierte Frau
Oberbürgermeisterin Edith Schreiner vor dem Bezirksvorstand
der Seniorenunion Südbaden, der unter der Leitung von Herrn
Dr. Norbert Nothhelfer im Hotel Sonne in Offenburg tagte. In
einer sehr engagierten Rede und anhand von Beispielen wurde
den Mitgliedern des Bezirksvorstandes die vielfältigen
Angebote und Einrichtungen der Stadt Offenburg für ihre
Senioren dargelegt. Bereits im Jahre 2005 hatte sich der
Gemeinderat der Stadt Offenburg in einer eigens dafür
angesetzten Klausurtagung mit den Folgen der demographischen
Entwicklung auseinandergesetzt und Lösungsvorschläge für die
älter werdende Generation ausgearbeitet. Man sah diese
Veränderung nicht als negativen Wandel an sondern stellte
heraus, dass die Zunahme der älteren Generation ein großes
Potenzial in unserer Gesellschaft darstellt.
Bei der Durchführung dieser zusätzlichen
kommunalen Aufgaben standen das bürgerschaftliche Engagement
sowie die Pflege und Versorgung im Vordergrund, so Frau OB
Schreiner.
Mit über 170 ehrenamtlichen Kräften und
einem personell sehr gut ausgestattetem Seniorenbüro werden
Angebote und Hilfen für alle Lebensbereiche der Senioren
angeboten. Wichtig war von Anfang an, dass diese politische
Aufgaben zusammen mit den Senioren erledigt wurden. Dabei
stellte sich heraus, dass es viele Senioren gibt, die aktiv
sein wollen und einen Beitrag für die Gemeinschaft
einbringen möchten.
In der sich anschließenden Diskussion
wurde von den Mitgliedern des Bezirksvorstandes das große
Engagement der Stadt Offenburg für die Senioren gelobt. Es
sei sehr beeindruckend, was die Stadt für ihre Senioren
bisher geleistet hat. Oberbürgermeisterin Edith Schreiber
wies auf entsprechenden Fragen darauf hin, dass ein großer
Nachhofbedarf bei der Tagespflege besteht und auch für die
Migranten, welche älter werden, eine bessere Einbindung in
die Gesellschaft notwendig wird.
Für die Mitglieder des Bezirksvorstandes
wurde naturgemäß auch das Thema 3. und 4. Gleis
angesprochen. Frau OB Schreiner erläuterte den derzeitigen
Stand der Planung und stellte eindeutig klar, dass die
derzeit vorgelegte Planung für Offenburg nicht hinnehmbar
ist. Außerdem übte sie scharfe Kritik an der Zusammensetzung
des Projektbeirates, welcher ohne Kommunalvertreter besetzt
ist.
Mit einem herzlichen Dank für die klaren
und kompetenten Ausführungen dankte der Vorsitzende Dr.
Nothhelfer Frau Oberbürgermeisterin Edith Schreiner.
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Bezirksverband Nordbaden
Kreisverband Rhein-Neckar
Stadtverband Ladenburg
Besuch bei der BASF Plant Science
Ein in Ladenburg heftig diskutiertes
Thema: die Gentechnik wollte der Ortsverband der
Senioren-Union-Ladenburg vor Ort im Agrarzentrum der BASF, Plant
Sciene, hinterfragen. Es
sollte eine Einführung in die Methodik
der Gentechnik – in die „grüne“ und „weiße“ Biotechnologie
sein.
Mit dabei waren zwei Gemeinderäte, der Sprecher
der Landwirte wie auch 5 weitere Landwirte, unsere „hellwachen“
Mitglieder wie viele Gäste, mithin ein Kreis von Bürgern, die eine
sachliche Aufklärung und Diskussion suchten, zumal viele Teilnehmer
bereits von Berufs wegen über einige
Fachkenntnisse verfügten.
Unsere Großgruppe ( von über 80 Personen ) wurde
geleitet von Diplom Biologin Dr. Susanne Benner, Head of
Communications.
Frau Dr. Beata Stosik und Frau Dr. Elke Duwenig
übernahmen die Einweisung in die „weiße Biotechnologie“ sowie in die
moderne Pflanzenbiotechnologie, welche aus der traditionellen
Agrarforschung mit
Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln am BASF Plant Science,
Agrarzentrum im Limburger Hof erwachsen ist.
Frau Dr. Susanne Benner, vormals wissenschaftlich
tätig bei der Max-Planck- Gesellschaft in Köln, nun seit 5 Jahren
bei der BASF, stellte den größten Forschungsbereich der
BASF-Pflanzenbiotechnologie vor: die
„Grüne Gentechnik“.
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Bezirksverband Nordwürttemberg
Kreisverband Ostalb
Auf den Spuren des „Grünen Goldes“ am
Bodensee
Der
Jahresausflug 2009 führte die Senioren im vollbesetzten Bus in das
württembergische Hopfenanbaugebiet im Bodenseeraum rund um Tettnang.
Erste Station war das .Hopfenmuseum in Siggenweiler.
Es liegt mitten in einem der größten
Anbaugebiete dieser Industriepflanze in Deutschland.
Eine Führung machte mit Wachstum, Ernte und
Vermarktung sowie der wirtschaftlichen und auch sozialgeschichtlichen Bedeutung
dieses im Volksmund so genannten „Grünen Goldes“ vertraut. Auch
ein zünftiges Hopfenpflücker-Vesper wurde gereicht.
Ein Rundgang durch die Residenzstadt Tettnang
und eine Besichtigung des Schlosses der Grafen von Montfort schlossen sich an. Nach
einem kurzen Abstecher an die Strandpromenade in Langenargen und Wasserburg klang der
erlebnisreiche Tag mit einem fröhlichen Abtrunk in der Gaststätte „Rose“ in Weißenhorn
aus.
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