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MdL Scheuermann:
S 21 sichert Wettbewerbsvorteil
Der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried
Scheuermann hielt am 14. November im Hotel Nicklass in
Ingelfingen vor den Mitgliedern der MIT-Hohenlohekreis
einen Vortrag zu „S 21“. Scheuermann, früher in der
Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg tätig und
seit 23 Jahren im Landtag, versuchte vor allem die Größe
des Vorhabens vernünftig einzuordnen. Nehme man eine
Bauzeit von zehn Jahren an, dann würde das Vorhaben nur
0,3 Prozent des in dieser Zeit erwirtschafteten
baden-württembergischen Bruttoinlandsprodukts kosten.
Von einem finanziellen Abenteuer könne daher keine Rede
sein.
Im
Übrigen dürfe man nicht unterschlagen, dass der
bestehende Bahnhof gegebenenfalls mit gewaltigem Aufwand
saniert werden müsste. Allein die Sanierung der
unterirdischen Vorfeldbauwerke verschlänge Milliarden.
Zweifel an der technischen
Durchführbarkeit des Baus wies er zurück. Die S- und
U-Bahntunnel im Stuttgarter Untergrund verliefen tiefer
als die jetzt geplante Strecke. Eine Beeinträchtigung
des Mineralwassers sei daher heute noch weniger zu
erwarten.
Die überlegene Leistungsfähigkeit des
Durchgangsbahnhofs hält er für erwiesen.
Seit dem Zweiten Weltkrieg sei in
keiner Stadt ein Kopfbahnhof mehr gebaut werden. Die
Stadt Wien sei im Moment ebenfalls dabei, zwei
Kopfbahnhöfe zu einem Durchgangsbahnhof zu verbinden.
Arnulf von Eyb, Landtagskandidat der
CDU für den Wahlkreis 21 Hohenlohe, moderierte an Stelle
des MIT-Vorsitzenden Helmut Sigloch die abschließende
Fragerunde. In einer kurzen Ansprache betonte er
die Vorteile des geplanten Filderbahnhofs. Die
Messe Stuttgart sei damit als weltweit einzige Messe
bequem durch internationale Flüge, die Autobahn und
direkten Anschluss an den Schienenfernverkehr zu
erreichen. Der Messestandort Stuttgart erhalte dadurch
einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil.
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