aus der Arbeit der CDU Hohenlohe


 

Tagesausflug der Senioren-Union Hohenlohe

 

Gut gelaunt und unternehmungslustig wie immer starteten 45 Mitglieder und Freunde der Senioren-Union zu einem Tagesausflug zum Haupt- und Landgestüt nach Marbach.

Während einer ausgedehnten Führung durch die Anlagen erfuhr man viel Interessantes über Ziele und Aufgabenstellung dieser Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. 

Das Gestüt ist eine wichtige Anlaufstelle für Pferdezüchter und Reitsportler, sehr bekannt ist die dortige Araberzucht. Die jährlich stattfindende Hengstparade ist eine international bekannte Attraktion. An zwei Wochenenden im September/Oktober werden hier Hengste und Stuten verschiedener Rassen präsentiert. In Marbach stehen ca. 380 bis 400 Pferde.

 

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Zucht des Württemberger Warmblüters mit dem Trakehnerhengst Julmond, der mit dem großen Treck nach Westdeutschland gekommen war, vom schweren Arbeitspferd, das nun nicht mehr benötigt wurde, auf ein modernes Reitpferd umgestellt. Das Brandzeichen ist eine Hirschgeweih-Stange. Mit dem Schwarzwälder Kaltblut kümmert man sich auch um die Zucht von Arbeitspferden z. B. für die Waldarbeit.

Nach einer Stärkung bei gutem Essen im Gestütsgasthof ging die Fahrt weiter nach Waldenbuch. Dort hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das Schokoladenmuseum der Firma Ritter und/oder die umfangreiche Kunstsammlung von Marli Hoppe-Ritter, der Miteigentümerin der Firma RITTER SPORT, zu besuchen. Thema dieser Sammlung ist das Quadrat in der neueren und zeitgenössischen Kunst.

Besonderen Zuspruch fand der Werksverkauf im „Schokoladen-Shop“, von wo aus so manches süße Geschenk den Weg zurück nach Hohenlohe antrat.

 


vom 7.3.2010

MdL Scheuermann: S 21 sichert Wettbewerbsvorteil
 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Scheuermann hielt am 14. November im Hotel Nicklass in Ingelfingen vor den Mitgliedern der MIT-Hohenlohekreis einen Vortrag zu „S 21“. Scheuermann, früher in der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg tätig und seit 23 Jahren im Landtag, versuchte vor allem die Größe des Vorhabens vernünftig einzuordnen. Nehme man eine Bauzeit von zehn Jahren an, dann würde das Vorhaben nur 0,3 Prozent des in dieser Zeit erwirtschafteten baden-württembergischen Bruttoinlandsprodukts kosten. Von einem finanziellen Abenteuer könne daher keine Rede sein.

Im Übrigen dürfe man nicht unterschlagen, dass der bestehende Bahnhof gegebenenfalls mit gewaltigem Aufwand saniert werden müsste. Allein die Sanierung der unterirdischen Vorfeldbauwerke verschlänge Milliarden.

Zweifel an der technischen Durchführbarkeit des Baus wies er zurück. Die S- und U-Bahntunnel im Stuttgarter Untergrund verliefen tiefer als die jetzt geplante Strecke. Eine Beeinträchtigung des Mineralwassers sei daher heute noch weniger zu erwarten.

Die überlegene Leistungsfähigkeit des Durchgangsbahnhofs hält er für erwiesen.

Seit dem Zweiten Weltkrieg sei in keiner Stadt ein Kopfbahnhof mehr gebaut werden. Die Stadt Wien sei im Moment ebenfalls dabei, zwei Kopfbahnhöfe zu einem Durchgangsbahnhof zu verbinden.

Arnulf von Eyb, Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis 21 Hohenlohe, moderierte an Stelle des MIT-Vorsitzenden Helmut Sigloch die abschließende Fragerunde. In einer kurzen Ansprache betonte er  die Vorteile des geplanten Filderbahnhofs. Die Messe Stuttgart sei damit als weltweit einzige Messe bequem durch internationale Flüge, die Autobahn und direkten Anschluss an den Schienenfernverkehr zu erreichen. Der Messestandort Stuttgart erhalte dadurch einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil.
 

 
Kreisparteitag verabschiedet Entschließungsantrag zu Stuttgart 21

einstimmig hat der Kreisparteitag der CDU Hohenlohekreis einen Antrag der Senioren-Union Kreisverband Hohenlohe zum Bahnprojekt Stuttgart 21 verabschiedet.

Zukunft von Baden-Württemberg sichern

Für Stuttgart 21

  • Der Kreisparteitag der CDU Hohenlohekreis unterstützt die Bemühungen der Landesregierung von Baden-Württemberg und des Ministerpräsidenten Stefan Mappus MdL, als Ergebnis der laufenden Schlichtungsgespräche eine breite Zustimmung zum Projekt Stuttgart 21 zu erreichen.
     

  • Der Kreisparteitag der CDU Hohenlohekreis ist davon überzeugt, dass das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm mit Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Ulm - Wendlingen für die Zukunft des Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsstandortes Baden-Württemberg eine herausragende Bedeutung hat.
     

  • Der Kreisparteitag der CDU Hohenlohekreis geht davon aus, dass die Entwicklung der Region durch bessere Verkehrsanbindung an den Flughafen Stuttgart und die Landesmesse, sowie durch mehr Direktverbindungen - z.B. auch der Frankenbahn - , profitieren wird.
     

  • Der Kreisparteitag der CDU Hohenlohekreis wendet sich mit Nachdruck gegen alle Versuche, legal, demokratisch und mehrheitlich getroffene Beschlüsse auf kommunal-, landes- und bundespolitischer Ebene mit illegitimen Mitteln zu unterlaufen. Die parlamentarische Demokratie darf nicht durch lautstarke Demonstrationen auf der Straße ersetzt werden.


 
 

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